Oftmals machen wir uns klein, manchmal auch am liebsten unsichtbar und wünschten uns es täte sich irgendwo ein Loch auf, in dem wir am besten gleich als ganzes verschwinden könnten. Manchmal aus Scham, manchmal aber auch um anderen Raum zu geben.

Wenn wir immer öfters das Gefühl haben klein und unbedeutend zu sein und wir der Meinung sind, dass wir „eh nichts bewirken können“ – dann haben wir unser Strahlen verloren. Dann haben wir vergessen uns um unser Licht zu kümmern. Das Licht, das tief in uns brennt, das uns ausmacht und für das wir die Verantwortung tragen. Das Licht, das leuchtet, wenn wir es anerkennen, uns darum kümmern und sorgen, dass es nicht erlischt. Oft sind wir viel zu sehr damit beschäftigt, es allen anderen recht zu machen, wir bemühen uns die Lichter der anderen am Leuchten zu erhalten, so dass wir ganz auf unser eigenes Licht vergessen und es nur mehr auf Sparflamme brennt. Wenn dem so ist fühlen wir uns meist leer und schwach, ja wir glauben so gar manchmal, dass wir es gar nicht verdienen zu strahlen.

Aber wir alle sind Hüter des Lichtes – Hüter unseres eigenen Lichtes, das uns zu dem macht, wer wir sind. Haben wir den Mut zu strahlen, denn genau dann sind wir in unserer Kraft, dann können wir uns den Weg leuchten, mit all dem was uns ausmacht – auch dann, wenn es Dunkelheit gibt und vieles aussichtslos scheint.

Abschließend möchte ich Ihnen einen ganz besonderen Text mit auf Ihren Weg geben. Als Anregung den Mut zu haben das eigene Licht wieder zu entdecken und dann vor allem strahlen zu lassen – ganz ohne Angst! Die Worte, die zwar oft Nelson Mandelas Antrittsrede zu geschrieben werden – stammen aus der Feder der Amerikanerin Marianne Williamson und beschreiben auf ganz wunderbare Weise, was es mit unserer Angst und unserem Licht auf sich hat:

„Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, begnadet, phantastisch sein darf?“

Wer bist du denn, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht. Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du schrumpfst, damit andere um dich herum, sich nicht verunsichert fühlen. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit des Göttlichen zu verwirklichen, die in uns ist. Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen. Und wenn wir unser eigenes Licht Erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.“