24. Inspirationen

Gerade heute am 24. Dezember öffnen sich unsere Herzen auf wunderbare Art und Weise, wir schenken anderen mit Aufmerksamkeiten und Worten unsere Wertschätzung. Der perfekte Augenblick sich heute auch mit Ihrem eigenen, ganz persönlichen Wert zu verbinden, sich dessen bewusst zu werden und diesen voll Dankbarkeit in Ihrem ganzen Körper ausbreiten zu lassen. Sie sind ein wertvolles Geschenk. Viel zu oft laufen wir durch die Welt und erhoffen uns, dass wir von anderen als wertvoll angesehen werden, obwohl wir selbst noch gar nicht unseren eigenen Wert anerkannt haben. Denn erst, wenn wir uns erlauben uns mit unserem eigenen Wert zu verbinden, diesen anzuerkennen und zu fühlen, dann werden wir auch im Außen Wertschätzung als Resonanz finden. Ich darf Ihnen heute noch diese wunderbare Geschichte – von dem argentinischen Therapeuten Jorge Bucay – schenken, die uns einmal mehr daran erinnern soll, wie kostbar und einzigartig wir sind.

Der wahre Wert des Ringes

„Meister, ich bin gekommen, weil ich mich so wertlos fühle, dass ich überhaupt nichts mit mir anzufangen weiß. Man sagt, ich sei ein Nichtsnutz, was ich anstelle, mache ich falsch, ich sei ungeschickt und dumm dazu. Meister, wie kann ich ein besserer Mensch werden? Was kann ich tun, damit die Leute eine höhere Meinung von mir haben?“ Ohne ihn anzuschauen, sagte der Meister: „Es tut mir sehr leid, mein Junge, aber ich kann dir nicht helfen, weil ich zuerst mein eigenes Problem lösen muss. Vielleicht danach…“ Er machte eine Pause und fügte dann hinzu: „Wenn du zuerst mir helfen würdest, könnte ich meine Sachen schneller zu Ende bringen und mich im Anschluss eventuell deines Problems annehmen.“ „S…sehr gerne Meister“, stotterte der junge Mann und spürte, wie er wieder einmal zurückgesetzt und seine Bedürfnisse hintangestellt wurden. „Also gut“, fuhr der Meister fort. Er zog einen Ring vom kleinen Finger seiner linken Hand, gab ihn dem Jungen und sagte: „Nimm das Pferd, das draußen bereitsteht, und reite zum Markt. Ich muss diesen Ring verkaufen, weil ich eine Schuld zu begleichen habe. Du musst unbedingt den bestmöglichen Preis dafür erzielen, und verkaufe ihn auf keinen Fall für weniger als ein Goldstück. Geh und kehre so rasch wie möglich mit dem Goldstück zurück.“ Der Junge nahm den Ring und machte sich auf den Weg. Kaum auf dem Markt angekommen, pries er ihn den Händlern an, die ihn mit einigem Interesse begutachteten, bis der Junge den verlangten Preis nannte. Als er das Goldstück ins Spiel brachte, lachten einige, die anderen wandten sich gleich ab, und nur ein einziger alter Mann war höflich genug, ihm zu erklären, dass ein Goldstück viel zu wertvoll sei, um es gegen einen Ring einzutauschen. Entgegenkommend bot ihm jemand ein Silberstück dazu an, dazu einen Kupferbecher, aber der Junge hatte die Anweisung, nicht weniger als ein Goldstück zu akzeptieren, und lehnte das Angebot ab. Nachdem er das Schmuckstück jedem einzelnen Marktbesucher gezeigt hatte, der seinen Weg kreuzte – und das waren nicht weniger als hundert -, stieg er, von seinem Misserfolg niedergeschlagen, auf sein Pferd und kehrte zurück. Wie sehr wünschte sich der Junge, ein Goldstück zu besitzen, um es dem Meister zu überreichen und ihn von seinen Sorgen zu befreien, damit der ihn mit Rat und Tat zur Seite stehen konnte. Er betrat das Zimmer. „Meister“, sagte er, „es tut mir leid. Das, worum du mich gebeten hast, kann ich unmöglich leisten. Vielleicht hätte ich zwei oder drei Silberstücke dafür bekommen können, aber es ist mir nicht gelungen, jemanden über den wahren Wert des Ringes hinwegzutäuschen.“ „Was du sagst, ist sehr wichtig, mein junger Freund“, antwortete der Meister mit einem Lächeln. „Wir müssen zuerst den wahren Wert des Rings in Erfahrung bringen. Steig wieder auf dein Pferd und reite zum Schmuckhändler. Wer könnte den Wert des Rings besser einschätzen als er? Sag ihm, dass du den Ring verkaufen möchtest, und frag ihn, wie viel er dir dafür gibt. Aber was immer er dir dafür bietet: Du verkaufst ihn nicht. Kehre mit dem Ring hierher zurück.“ Und erneut machte sich der Junge auf den Weg. Der Schmuckhändler untersuchte den Ring im Licht einer Öllampe, er besah ihn durch seine Lupe, wog ihn und sagte: „Mein Junge, richte dem Meister aus, wenn er jetzt gleich verkaufen will, kann ich ihm nicht mehr als achtundfünfzig Goldstücke für seinen Ring geben.“ „Achtundfünfzig Goldstücke?“ rief der Junge aus. „Ja“, antwortete der Schmuckhändler. „Ich weiss, dass man mit etwas Geduld sicherlich bis zu siebzig Goldstücke dafür bekommen kann, aber wenn es ein Notverkauf ist…“ Aufgewühlt eilte der Junge in das Haus des Meisters zurück und erzählte ihm, was geschehen war. „Setz dich“, sagte der Meister, nachdem er ihn angehört hatte. „Du bist wie dieser Ring: ein Schmuckstück, kostbar und einzigartig. Und genau wie bei diesem Ring kann deinen wahren Wert nur ein Fachmann erkennen. Warum irrst du also durch dein Leben und erwartest, dass jeder x-beliebige um deinen Wert weiß?“ Und noch während er dies sagte, streifte er sich den Ring wieder über den kleinen Finger der linken Hand.

Ich wünsche Ihnen von Herzen friedvolle Weihnachten und denken Sie daran wie kostbar und einzigartig Sie sind!  

„Close your eyes make a wish and be there…“ so lautet ein Songtext, den ich früher immer mit Orten verbunden habe, die fernab von mir waren und dachte mir dann sehnsüchtig wie schön es doch wäre, jetzt an diesem Ort zu sein. Vielleicht geht es Ihnen ähnlich, wenn Sie von Orten träumen, an denen Sie jetzt am allerliebsten wären um durchatmen und sich erholen zu können. Doch stellen Sie sich vor, dieser Ort, an dem Sie jetzt genau am liebsten wären, ist bei Ihnen selbst! Wie wäre es stets mit dem kraftvollsten Ort verbunden zu sein? Sich immer wieder eine Auszeit nehmen zu können, Kraft zu tanken und zu entspannen. Wenn wir täglich diesen Ort in uns besuchen, die Augen schliessen und uns mit uns verbinden, dann werden wir dankbar sein ihn endlich gefunden zu haben. Wir werden uns liebevoll zu uns wenden, wann immer wir uns nach Licht, Liebe, Leichtigkeit und Zuversicht sehnen. Ich wünsche Ihnen heute noch einen Moment ganz für sich, an Ihrem wertvollsten Ort, bei sich selbst! Lassen Sie es sich gut gehen!  

Ja, die Angst wir kennen sie alle. Sie hat viele Gesichter, sie lässt uns nicht so schnell los und hält uns in Ihrem Bann. Sie lähmt uns mitunter, lässt uns nicht wirklich voran kommen. Und noch dazu erzeugen die eigenen Ängste dann nicht selten genau das, wovor wir am meisten Angst haben. Aber was, wenn wir beginnen unserer neu Angst zu begegnen? Wenn wir uns ihr öffnen und sie nicht sofort verschwinden muss? Wir auf unseren Körper vertrauen, dass er uns mit dieser Angst, die Möglichkeit schenkt unseren tiefen Schmerz zu heilen? Wie wäre es, wenn uns die Angst nicht nur blockiert, sondern auch etwas sagen will? Was, wenn Angst nur die eine Seite ist? Spüren Sie einmal nach, was es mit Ihrer Angst auf sich hat und fragen Sie sich: Woran hindert mich die Angst gerade? Wovor hält mich die Angst ab? Kann es sein, dass mir die Angst auch dient? Was wäre möglich, wenn ich hinter die Angst blicke? Welche tiefe Wurzel hat meine Angst? Wenn wir beginnen, die Angst zuzulassen, Licht auf sie zu werfen anstatt sie zu unterdrücken beziehungsweise wegzudrücken, dann beginnen wir die Angst aufzulösen und werden wieder ins Vertrauen gehen, dann werden wir erkennen, dass alles, was wir jemals wollten, auf der anderen Seite der Angst ist. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen friedlichen 4. Adventssonntag. Lassen Sie es sich gut gehen!  

Wenn wir erkennen, dass das Leben, das wir führen, den Beruf den wir ausüben, die Beziehung, die wir leben, der Platz, an dem wir wohnen, nicht mehr dem entspricht, was wir uns erhofft hatten, dann ist der Wunsch nach Veränderung groß. Viele Menschen sehnen sich nach dieser Veränderung, wissen doch manchmal nicht genau wie und wo sie anfangen sollen. Denn es ist meist der erste Schritt der den meisten Mut erfordert. Wenn Menschen in meine Praxis kommen, weil sie den Wunsch haben zu verändern und sich entschieden haben sich dabei begleiten zu lassen, um wieder in ihrer eigenen Fülle zu leben, sich nicht mehr im Kreis zu drehen, sich aus der Ohnmacht zu befreien, haben sie bereits den ersten Schritt gemacht und die Reise „Veränderung“ hat somit begonnen. Wir müssen dazu den Weg noch nicht Schritt für Schritt kennen, denn wir dürfen trotz der Ungewissheit, trotz unserer Ängste und Bedenken losgehen. Und mit ziemlicher Sicherheit wird es eine der schönsten Reisen werden, die wir machen, denn es ist die Reise zu uns selbst. Wenn wir beschließen zu verändern, machen wir uns auf den Weg zu unserem ureigenen Sein, unserer Fülle, unserem Licht und beginnen wieder unsere Schöpferkraft zu spüren. Dann wird unser Leben wieder bunter und heller, dann wählen wir ein Leben, das uns entspricht, den Beruf, der uns erfüllt und leben wie selbstverständlich erfüllte Beziehungen. Ja, jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt! Wenn es auch für Sie Zeit ist Ihren ersten Schritt zu machen und sich dabei begleiten lassen möchten, klicken Sie hier und wir vereinbaren einen ersten Termin zum Kennenlernen! Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Samstag. Lassen Sie es sich gut gehen!  

Lob und Anerkennung sind etwas Feines und beflügeln uns. Doch sind wir stets darauf bedacht andere zu beeindrucken und nicht mehr etwas tun, was uns auch selbst glücklich macht, werden wir mit der Zeit auf der Strecke bleiben und es wird nicht lange dauern bis wir uns dabei nicht mehr so richtig wohl fühlen. Wenn wir hingegen schauen, was es ist, das uns Freude bereitet, etwas tun was uns entspricht, werden wir immer mehr in unserer eigenen Fülle leben. Und genau diese Fülle wird dann von innen nach außen strahlen und wir bekommen dann mindestens ebenso viel Anerkennung, wenn nicht sogar mehr. Und wir werden auch uns selbst genau mit der selben Anerkennung begegnen, denn wir haben den Mut unseren eigenen Weg zu gehen, vielleicht auch einmal gegen den Strom zu schwimmen, weil es eben das ist, was uns gerade entspricht. Unsere wahre Persönlichkeit wieder zu entdecken, ist der Anfang einer wunderbaren Reise zu uns und unserer eigenen Schöpferkraft, die uns ermöglicht wieder mit Leichtigkeit und Freude unser Leben zu führen. Schauen Sie heute einmal in welchen Lebensbereichen sie bereits glücklich sind und Ihres leben und in welchen Bereichen Sie vielleicht noch mehr auf Ihr Herz hören dürfen. Ich wünsche Ihnen einen Freitag, ganz nach Ihrem Geschmack! Lassen Sie es sich gut gehen!  

Ja, die Macht der Gedanken, so heißt es doch immer, ist so kraftvoll, dass wir alles erreichen können, was wir nur wollen. Doch es sind eben nicht unsere Gedanken, die uns zu dem bringen, was wir uns so sehr erhoffen. Das wäre doch für uns alle eine einfache Übung und wir hätten vermutlich alle schon längst, was wir uns so sehnlichst wünschen, woran wir so intensiv und oftmals auch im Kreis denken. Es sind vielmehr unsere Gefühle, das, was im Inneren unsere tiefe Überzeugung ist, das mit dem Universum in Resonanz geht und uns dorthin bringt, wo wir wirklich sein möchten. Wir können noch so viele Gedanken haben, wenn wir nicht wirklich überzeugt sind, wenn wir es nicht wirklich mit jeder Faser, mit jeder Zelle unseres Körpers fühlen, werden wir unseren Wünschen und Vorstellungen immer hinter herlaufen und die Oase unseres Herzens nicht erreichen. Wenn unser innerer Kritiker uns stets zuflüstert „das schaffst du nie“ oder „das gelingt anderen, aber nicht dir“  oder „du bist zu schwach, zu dumm…“, dann werden unsere Gedanken uns eben nicht dorthin bringen, wo wir gerne sein möchten. Erst wenn wir auch wirklich fühlen, wenn wir wirklich der Überzeugung sind, dass wir etwas aus uns heraus erschaffen können, das wir einzigartig und voller Schöpferkraft sind, dann werden unsere Visionen auch möglich. Nichts desto trotz können wir uns unserer Gedanken zu Nutze machen. Denn diese sind verantwortlich für unsere blockierenden, meist negativen Glaubenssätze. Diese dürfen wir uns dann ganz genau ansehen und schauen, ob sie tatsächlich mit dem übereinstimmen, was wir tief in unserem Herzen fühlen. Oder, ob es nicht doch übernommene Glaubenssätze sind, die uns daran hindern das Leben zu führen, das wir uns wünschen. Lösen wir diese Glaubenssätze auf, formulieren sie neu und positiv, kommen wir unserer Oase des Herzens schon ein gutes Stück näher. Ich wünsche Ihnen einen guten Donnerstag. Lassen Sie es sich gut gehen und träumen Sie groß!  

Vergebung bedeutet nicht keine Narben mehr zu haben, alles zu vergessen. Vergebung bedeutet vielmehr uns die Möglichkeit zu schenken, trotz unserer Vergangenheit ein erfülltes und freudvolles Leben zu führen. Somit kann Vergebung eines unserer wertvollsten und vor allem kraftvollsten Werkzeuge der Selbstliebe sein. Wenn wir vergeben, erlauben wir uns wieder frei zu sein, erkennen wir an, dass wir trotz unserer Erfahrungen ganz sein dürfen. Dass wir uns Schritt für Schritt, in unserem Tempo und mit Achtsamkeit heilen dürfen. Mitgefühl mit uns und anderen zu haben ist ein Geschenk, das unser Leben bereichert, das es uns möglich macht zu überleben sowie Hoffnung und Zuversicht schenkt. Hier dürfen wir jedoch mit uns sehr liebevoll und behutsam umgehen, schauen was bereits möglich ist und was gelingt. Wir dürfen jeden Tag, jeden Augenblick neu beginnen uns zu heilen und neue Lösungen zu finden mit schmerzhaften Erfahrungen umzugehen. Ein sehr kraftvolles und wunderschönes Tool für Vergebung und vor allem ins wohlwollende Mitgefühl mit sich und anderen zu gehen, ist die Metta-Medition, eine der ältesten buddhistischen Meditationen. Das Wort Metta bedeutet so viel wie Güte, Herzenswärme, Wohlwollen. Ziel der Meditation ist das Erreichen einer voller Mitgefühl seienden, liebevollen und wohlwollenden Haltung einem selbst und anderen gegenüber. Daher schließt die Meditation auch jene ein, die wir lieben und jene, mit denen wir uns nicht so leicht tun.   

Metta Meditation – Liebevolle Güte: Da diese Meditation auch Menschen einschliesst, mit denen wir uns schwer tun, vertrauen Sie hier bitte Ihrem Herzen, was heute schon möglich ist. Sie können die Meditation auch erstmal nur im ersten Schritt für sich machen. Dann spüren Sie nach, ob Sie für den zweiten und dritten Schritt auch schon bereit sind. Wichtig ist es, nie über seine Grenzen zu gehen, Sie haben Zeit. Tasten Sie sich heran und spüren Sie nach wie es sich anfühlt, auch mit Menschen, mit denen wir vielleicht noch im Konflikt stehen, Mitgefühl zu empfinden. Schritt für Schritt. So nun zur Meditation. Wenn Sie möchten zünden Sie sich für die Meditation eine Kerze an und nehmen Sie eine entspannte Haltung im Sitzen ein und nehmen drei tiefe und bewusste Atemzüge und kommen Sie gut bei sich an. Lassen Sie Ihre Schultern locker hängen, entspannen Sie ihre Muskeln um die Augen sowie im Gesicht, entspannen Sie den Kiefer und dehnen Sie diese Entspannung im gesamten Körper aus. Verbinden Sie sich nun mit Ihrem Herzen, so wie wenn Sie ein Licht, eine Kerze in Ihrem Herzen anzünden. Wenn Sie möchten, können Sie dabei eine oder auch beide Hände auf Ihr Herz legen. Im ersten Schritt der Meditation gehen Sie nun mit sich selbst ins Mitgefühl. Denn nur, wenn wir im Mitgefühl mit uns sind, können wir es auch für andere sein. Wiederholen Sie nun folgende Sätze: Möge ich glücklich sein. Möge ich sicher und geborgen sein. Möge ich gesund sein. Möge ich mit Liebe und Leichtigkeit leben. Nehmen Sie  abschliessend einen tiefen Atemzug und spüren Sie nach wie es sich anfühlt mit sich ins Mitgefühl zu kommen. Wenn Sie bereit sind schenken Sie nun im zweiten Schritt Ihr Mitgefühl einem Menschen, den Sie lieben, den sie schätzen und wiederholen diese Sätze: Mögest du glücklich sein. Mögest du sicher und geborgen sein. Mögest du gesund sein. Mögest du mit Liebe und Leichtigkeit leben. Auch hier nehmen Sie wieder einen tiefen Atemzug, spüren wie es Ihnen geht und ob Sie nun für die dritte Runde bereit sind. Hierfür stellen Sie sich nun eine Person vor, mit der Sie es nicht so leicht haben, mit der Sie vielleicht einen Konflikt haben und sprechen erneut nun für diese Person die Sätze: Mögest du glücklich sein. Mögest du sicher und geborgen sein. Mögest du gesund sein. Mögest du mit Liebe und Leichtigkeit leben. Im letzten Schritt verbinden Sie sich mit allen Menschen und bedanke sich bei sich und den anderen, dass Sie spüren dürfen wie viel Mitgefühl, Liebe und Vergebung in Ihnen vorhanden ist. Nehmen Sie abschliessend einen tiefen Atemzug.

Ich wünsche Ihnen einen erfüllten Mittwoch. Lassen Sie es sich gut gehen.    

Wenn unser Blick immer nach außen zieht, wir uns mit anderen vergleichen oder andere ständig bewerten, werden wir in uns nichts verändern. Es ist viel mehr ein Versuch eigenes Belastendes nicht mehr zu spüren und soll uns vom eigenen Schmerz ablenken. Den Schmerz, den wir um alles in der Welt nicht fühlen wollen und wir dann recht kreativ das Außen dafür verantwortlich machen, wie es um uns bestellt ist. Doch nur der Blick nach innen, bedeutet Heilung und folglich auch Wachstum. Nur so können wir auflösen, was uns nicht mehr dient, was uns blockiert und uns nicht voran kommen lässt. Ja und es stimmt, dass oftmals, wenn wir den Blick nach innen richten, der eigene Schmerz noch einmal stärker fühlbar wird, denn wir wandern dabei durch das sogenannte Tal der Tränen. Doch diese Tränen bedeuten unsere Geschichte anzuerkennen. Sie helfen uns dabei mit uns ins Mitgefühl zu gehen, um dann, wenn wir soweit sind unsere Vergangenheit so in unser Leben zu integrieren, dass sie uns nicht mehr blockiert, sondern wir wieder voll Freude am Leben teilhaben und uns unserer eigenen Schöpferkraft wieder bewusst werden. Sind wir ganz bei uns angekommen, werden wir bemerken, dass es keinen Vergleich mehr braucht. Ganz im Gegenteil wir sehen dann in uns und auch in jedem anderen sein einzigartiges Licht. Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Dienstag. Lassen Sie es sich gut gehen.  

Passend für jeden Anfang, sowie auch heute zu Wochenbeginn. Es ist nie zu spät seinen eigenen Weg zu gehen. Wieder herauszufinden, wer wir wirklich sind, was wir wirklich wollen. Wieder in unsere ureigene Kraft, in unsere Lebensfreude zu kommen. Und wenn wir es möchten, dürfen wir uns auch ganz leise aus einem „Rennen“ verabschieden, in das wir irgendwann eingestiegen sind und vielleicht gar nicht mehr wissen warum… Seinen eigenen Weg zu gehen ist immer ein Gewinn, auch dann, wenn wir noch nicht genau wissen wie.

Eine schöne Übung für all jene, die vielleicht noch nicht ganz dort sind, wo Sie gerne wären, ist es hier eine Vision zu kreieren, in der Sie sich vorstellen, wo Sie in einem Jahr oder in zwei Jahren oder auch mehr sind, in Ihrer besten und klarsten Form, in Ihrer Fülle, wo Angst kein Hindernis mehr darstellt, sondern Mut und Zuversicht Ihre Begleiter sind. Ich lade Sie dazu auf eine kurze Reise ein.Visualisierungsübung:

Setzen Sie sich bequem hin, nehmen Sie drei tiefe Atemzüge und entspannen Sie Ihren Körper, wenn Sie möchten schließen Sie ihre Augen und verbinden Sie sich mit Ihrem Herzen. Wenn Sie gut bei sich angekommen sind, stellen Sie sich vor wie sich vor Ihnen ein hell erleuchteter Weg auftut, den Sie entlang gehen. Einen Weg, der Sie in Ihrer besten Qualität, mit all Ihren Fähigkeiten in Ihre gewünschte Zukunft führt. Schritt für Schritt kommen Sie immer mehr in Ihre Kraft, in Ihre Klarheit. Es zeichnet sich immer klarer ein Bild ab, von einem Ort, einer Begebenheit, genau nach Ihren Wünschen und Vorstellungen. Es fühlt sich fast wie ein Wunder an, denn alles was Sie sich erträumen, ist wie selbstverständlich da. Spüren Sie nun nach, in der Gewissheit, dass alles möglich ist und schauen Sie, wo Sie sich jetzt gerade befinden? Wie sieht es aus? Was machen Sie? Wer ist an Ihrer Seite? Was darf alles sein? Packen Sie all Ihre Wünsche, egal wie groß, je größer desto besser in diese, Ihre Vision hinein und spüren Sie nach wie es Ihnen dabei geht, wenn Sie Ihre ganze Kraft leben? Geniessen Sie diesen Moment, saugen Sie ihn mit allen Sinnen auf. Und bevor Sie diesen Weg wieder zurück gehen, nehmen Sie sich etwas von diesem Ort mit, sei es ein Gegenstand, ein Bild … was auch immer es ist, etwas, das Sie daran erinnert und Ihnen hilft schon heute einen ersten, möglichen Schritt hin zur Realisation Ihrer Träume zu machen. Schließen Sie diese Übung wieder mit einem tiefen Atemzug und kommen ins Hier und Jetzt.Das Visualisieren hat deshalb so eine enorme Kraft, denn all das, was wir in unserer Vorstellung schon einmal gesehen und erreicht haben, bringt uns auch in der Realität weiter als wir vermutet hätten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start in Ihre Woche und auf Ihrem ganz persönlichen Weg. Lassen Sie es sich gut gehen!  

Wenn wir uns in dem berüchtigten und viel zitierten Hamsterrad befinden, scheint es nichts anderes für uns zu geben, als irgendwie im Eiltempo zu funktionieren, dann nehmen wir nicht mehr wahr was rund um uns geschieht und gehen meist an bzw. über unsere Grenzen. Wir hören nur mehr gefiltert, nur das vermeintlich Wichtigste… und was wir leider in dieser Zeit meist überhören, ist unsere innere Stimme. Doch genau diese ist in solchen Zeiten gebraucht. Denn, wir finden mit Sicherheit nicht im Außen, im Abarbeiten einer to-do-Liste, die unsere Köpfe rauchen lässt, die Antwort wie wir aus diesem Hamsterrad wieder aussteigen können. Denn die Lösung und das ist das wunderbare, die Lösung liegt bereits in uns. Es zahlt sich aus, gerade dann, wenn wir es uns am wenigsten erlauben, genau dann inne zu halten, sich Zeit zu nehmen für sich selbst. Zur Ruhe zu kommen und in uns zu hören. Dann bekommen wir die Antwort, die wir so angestrengt gesucht haben, ganz bestimmt! Heute zum dritten Adventssonntag schenke ich Ihnen noch eine zweite Inspiration, die wunderbar dazu passt: Du solltest am Tag 20 Minuten lang meditieren. Außer du hast keine Zeit dafür. Dann solltest du für eine Stunde meditieren“ (altes Zen Sprichwort) Lassen Sie es sich gut gehen!  

Wie schön ist es, wenn sich ein innerer Knoten löst, wenn Verwirrendes plötzlich klar wird. Wenn wir eine Erkenntnis haben, löst dies in uns meist eine große Erleichterung aus und wir können dann Altes, nicht mehr Gebrauchtes leichter loslassen und haben wieder einen klaren Blick. Belassen wir es allerdings alleine bei der Erkenntnis bzw. öffnet sich diese wie in einem Zeitfenster, das sich dann nach einiger Zeit wieder schließt, werden wir schnell wieder in alte Muster verfallen. Setzen wir aber unsere Erkenntnis dann auch wirklich in die Tat um und beginnen nach ihr zu handeln, werden sich uns ganz neue Möglichkeiten und Erfahrungen auf tun. Denn erst wenn wir nach dieser Erkenntnis handeln, wird sich unser Leben verändern und wir werden Neues erschaffen. Nutzen Sie die Kraft Ihre Erkenntnisse und setzen Sie diese bewusst in die Tat um bzw. spüren sie nach, welchen Schritt Sie mit der neuen Erkenntnis schon jetzt machen können. Seien Sie mit sich im Mitgefühl, wenn es nicht immer ganz so einfach ist, aber bleiben Sie dran bzw. gehen Sie los, wichtig ist der erster Schritt. Sie werden sehen wie gut es sich anfühlt zu starten, auch wenn man noch nicht alle Schritt kennt. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Samstag Lassen Sie es sich gut gehen.  

Viele Dinge laufen bei uns schon ganz automatisch ab und haben sich in unsere Routine eingebrannt. Das hat viele Vorteile, weil wir nicht mehr alles mit höchster Konzentration machen müssen. Es hat allerdings gerade in der Kommunikation auch seine Tücken. Denn auf einen Reiz von außen, folgt oftmals eine automatisierte Reaktion von innen. Das kann manchmal ganz ordentlich nach hinten los gehen, vor allem dann, wenn der Reiz etwas Negatives in uns auslöst. Wir würden dann manchmal vieles dafür geben, gewisse Reaktionen von uns wieder rückgängig zu machen. Umso wichtiger ist es hier das eigene Muster zu unterbrechen, sich eine kleine Pause zwischen Reiz und Reaktion zu schaffen, um dann so zu entscheiden, dass es uns dient und nicht schadet. So schaffen wir uns neue Möglichkeiten und vor allem auch Freiheiten, denn wenn wir einem Automatismus folgen, entscheiden wir selten frei. Auch dies können Sie wieder im Alltag üben, um dann in einer heiklen Situation gerüstet zu sein, diese Pause auch wirklich einzusetzen und ihren freien Willen zu gebrauchen. Das kann zum Beispiel sein, wenn das Telefon läutet und Sie normaler Weise sofort abheben, auch wenn Sie gerade keine Zeit haben. Hier ist es wichtig sich vorab ein passendes imaginäres Symbol auszudenken, das Ihnen dabei hilft sich vor der ersten automatisierten Reaktion zu stoppen. Das kann tatsächlich wie ein Stoppschild aussehen oder wie eine Sirene klingeln oder auch eine einfache Glocke sein – natürlich alles nur in Ihrer Vorstellung. Wenn das Signal Sie gestoppt hat, nehmen Sie einen bewussten Atemzug und überlegen, ob Sie nun tatsächlich abheben wollen oder es diesmal einfach klingeln lassen… Das klingt jetzt länger als es dann tatsächlich dauert, es wird Ihnen genug Zeit bleiben, wenn Sie doch lieber zum Hörer greifen wollen. Schaffen wir es diesen Automatismus zu lösen, bekommen wir wieder die freie Wahl und diese freie Wahl bringt uns wieder mehr Freude und vor allem Freiheit! Ich wünsche einen angenehmen Freitag. Lassen Sie es sich gut gehen.

Dass uns Stillstand nicht vorwärts bringt, wissen wir alle und doch ist es nicht immer so leicht Altes, das uns widerfahren ist, wieder loszulassen. Wenn wir aber unsere gesamte Energie darauf verwenden, Altes zu bekämpfen, bleibt uns nicht genügend Kraft für die Dinge, die wir erschaffen können. Auch, wenn unseres Vergangenheit einen wesentlichen Bestandteil daran hat, wer wir geworden sind und uns zu dem gemacht hat, der wir heute sind. Sie hat uns Erfahrungen geschenkt, gute wie schlechte. Wenn wir unsere Geschichte anerkennen und akzeptieren, dass wir diese nicht umschreiben können, aber wir trotz unserer Erfahrungen ein erfülltes Leben leben dürfen und wir, wenn wir es zulassen, wieder unsere Fülle leben dürfen, dann beginnen wir auch wieder Neues zu kreieren. Präsent zu sein, ermöglicht uns Altes loszulassen und unsere unendliche Schöpferkraft zu leben. Wenn es etwas gibt, das Sie schon seit einiger Zeit mit sich herum schleppen, auch wenn Sie wissen, dass Sie hierauf keinen Einfluss nehmen können, stellen Sie sich vor wie sie diesen Gedanken in einen Luftballon packen und diesen jetzt ganz bewusst loslassen und in den Himmel steigen lassen. Beobachten Sie wie dieser blockierende Gedanke sich immer weiter und weiter von Ihnen entfernt und dann sagen Sie: „Ab heute entscheide ich mich ganz bewusst Neues, mir hilfreiches zu kreieren und alles, alte, nicht dienliche loszulassen…“. Ich wünsche Ihnen von Herzen einen befreienden Donnerstag. Lassen Sie es sich gut gehen

Ja unser Verstand ist brilliant. Was unser Gehirn alles zu leisten im Stande ist, ist so groß, dass wir es selbst kaum begreifen können. Wenn wir den Hirnforschern Glauben schenken, greifen wir nicht einmal ansatzweise auf alle Möglichkeiten, die uns offen stehen, zurück. Und trotz seiner Brillanz, ist unser Verstand sehr darauf bedacht uns in Sicherheit zu wiegen. Daher bleiben wir nur zu gerne unseren gewohnten „Trampelpfaden“ treu und tun immer wieder das selbe, gewohnte und werden darin nicht nur immer besser, sondern wir fühlen uns damit auch immer sicherer. Doch was, wenn wir da, wo wir gerade sind bzw. das, was wir gerade tun sich gar nicht mehr so richtig anfühlt und uns nicht mehr so wirklich erfüllt? Und uns unser Herz stetig und leise zu flüstert, ob wir es nicht doch wagen sollten einmal eine andere, eine neue Spur zu legen? Sie können sich vorstellen was dann los ist! Hier wird dann der Verstand sein Möglichstes tun, um uns rasch wieder zur Raison zu bringen: „Bleib lieber da, hier kennst du schon alles und du bist sicher“ oder „Pass ja auf, stell dir vor, was passieren könnte, wenn du den Weg nicht kennst?“ … und ehe wir  uns versehen, stecken wir in einem ordentlichem Dilemma: Herz oder Verstand? Doch eines ist gewiss, jeder sichere Trampelpfad von heute, hat einst auch mit einer neuen Spur, die wir gelegt haben, begonnen. Und ja es kann mitunter anstrengend sein, einen neuen Weg zu beschreiten, es kann Rückschläge geben eine neue Spur zu legen, aber es kann uns auch nur dann Neues, Schönes und Erfüllendes begegnen… Haben Sie den Mut auf Ihr Herz zu hören, Ihrer inneren Stimme zu trauen. Schritt für Schritt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Mittwoch, vielleicht sagt Ihnen ja gerade heute Ihr Herz, was es sich wünscht…

Wenn wir glauben, es hat sich alles gegen uns verschworen und wir haben keine Möglichkeit Einfluß auf bestimmte Situationen zu nehmen und keinen Ausweg mehr sehen, fühlen wir uns meist machtlos. Wir haben den Glauben daran verloren, dass wir immer wieder aufs Neue eine Entscheidung treffen, einen neuen Weg einschlagen können. Ob wir eine Situation so verändern können, dass wir wieder in einen positiven Fluss kommen, hängt massgeblich davon ab, wie wir Herausforderungen in unserem Leben begegnen und ob wir an unsere eigene Schöpferkraft glauben. Den eigenen Blickwinkel zu verändern, bietet uns eine Möglichkeit neue Wege zu entdecken, wieder das Zutrauen zu finden, dass wir selbst Neues kreieren können, wenn wir unseren Fokus verändern. Dazu ist es ebenso hilfreich gelernte, blockierende und meist übernommene negative Glaubenssätze wie „ich schaffe das nie“ oder „ich kann ja eh nichts daran ändern“ aufzulösen und neue, positive zu kreieren wie zum Beispiel „wenn ich im Vertrauen bin, wird sich ein Weg zeigen“, um so wieder in die eigene Kraft zu kommen und das Ruder umzulegen. Viel Freude beim Perspektivenwechsel! Lassen Sie es sich gut gehen.

Dass Lächeln bei körperlichen und seelischen Schmerzen hilft, die Durchblutung fördert und somit Herz-Kreislauf Erkrankungen vorbeugt sowie Stress merklich abbaut und Glückshormone ausschüttet, ist mittlerweile bekannt. Von Lach-Seminaren über Lach-Yoga gibt es bereits ein breites Angebot sich durch Lächeln glücklicher und zufriedener zu machen. Lächeln schafft aber auch Nähe, es verbindet uns mit Menschen und hat somit eine ungeheuere Kraft. Manchmal bedarf es eben keiner Worte, keiner Erklärungen, manchmal genügt ein Lächeln, um wieder Frieden herzustellen. Nicht nur mit anderen, sondern auch mit uns. Mit einem bewussten Lächeln verbinden wir uns direkt mit unsere Seele und unserem Herzen. Probieren Sie es selbst und Lächeln Sie heute einfach mal für sich. Wenn Ihnen dieses bewusst herbeigeführte Lächeln am Anfang komisch vorkommt, ist das ganz normal, sehen Sie es als kleines Experiment, dass Ihnen vielleicht hilft ein bisschen zu entspannen, wenn nicht haben Sie heute zumindest schon einmal gelächelt! Bleiben Sie dran und Sie werden merken, dass sich mit der Zeit Ihr Lächeln auf Ihre Stimmung auswirken wird und sie nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich lächeln. Ich wünsche Ihnen einen guten Wochenstart mit einem Lächeln im Herzen. Lassen Sie es sich gut gehen.  

Wenn wir am Leben teilhaben wollen, bedeutet dies, dass wir Höhen, aber auch Tiefen erleben, Freude, aber auch Schmerzen empfinden, uns Glück, aber auch Trauer begegnen. Es widerfahren uns im Laufe unseres Leben Herausforderungen, mit denen wir nicht immer unbedingt gerechnet haben. Sie erschüttern uns, sie können uns ins Zweifeln oder auch zum Verzweifeln bringen. Umso wichtiger ist es daher in uns Frieden zu finden. Denn nur, wenn wir in Frieden bei uns sind, wenn wir in unserer Klarheit sind, die Vertrauen und Zuversicht beinhaltet, sind wir im Stande auch in herausfordernden Zeiten, den Glauben und die Hoffnung nicht zu verlieren. Heute lege ich all jenen, die Ängste oder Sorgen plagen eine kurze Klopfübung ans Herz, die dabei helfen soll diese Ängste anzunehmen im besten Fall zu reduzieren und dadurch im Innen ruhiger zu werden und Frieden zu finden.Klopfübung (nach der EFT – Emotional Freedom Technique) Bitte beachten Sie, dass diese Übung für traumatisierte Personen nicht geeignet ist! In dieser Grafik sehen Sie, wo sich die Punkte, die in der Übung zu klopfen sind, befinden: Für die Klopfübung zünden Sie sich, wenn Sie möchten eine Kerze an, nehmen Sie eine bequeme Sitzposition ein und atmen tief ein und aus, um gut bei sich anzukommen. Wenn es etwas gibt, das Sie im Moment ängstigt oder sorgt, gehen Sie nochmals in dieses Gefühl und schauen auf einer Skala von 0-10 (10=sehr große Sorgen und 0=ich bin ganz im Vertrauen) wo Ihre Angst liegt. Zum Beginn nehmen Sie nochmals zwei tiefe Atemzüge und beginnen Sie die Außenkanten (KC) ihrer einen Hand mit den Fingerspitzen der anderen Hand zu klopfen und sagen währenddessen: „Auch wenn ich Angst habe, dass … (hier setzen Sie ein wovor Sie Angst haben, was Ihnen Sorgen bereitet), liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin“ (bitte wiederholen Sie diesen Satz 3x). Dann klopfen Sie mit ihren Fingerspitzen den Scheitel (TH) Ihres Kopfes und sprechen folgenden Satz: „Diese Angst, diese Sorge ich kenne sie schon so lange, diese Angst ich spüre sIe so stark in meiner/m ….“ (setzen Sie ein wo in Ihrem Körper Sie die Angst spüren z.B. Brust, Herz, Bauch…). Nun klopfen Sie mit den Fingerspitzen beider Hände über Ihren Augen (EB, ca Anfang der Augenbraue): Auch wenn ich diese Angst fühle, auch wenn ich diese Sorgen habe, ich nehme Sie an. Und spüre, dass auf der andern Seite der Angst, Vertrauen und Zuversicht sind.“ Dann klopfen Sie mit Ihren Fingerspitzen seitlich der Augen (SE) atmen tief ein und aus und sagen: Und es ist vollkommen in Ordnung, wenn ich trotz dieser Angst, dieser Sorge meinen Weg gehe, auch wenn ich noch nicht weiß wie es funktioniert“. Nun klopfen Sie mit den Fingerspitzen unter den Augen (UE) und sagen:. Ich muss nicht wissen wie, weil ich weiß, dass sich der Weg ganz von selbst zeigt. Dann klopfen Sie unter der Nase (UN) und sagen: „Ich vertraue mir und ich vertraue meiner inneren Kraft. Ich verbinde mich jetzt mit meinem Herzen“. Weiter geht es unter dem Mund (CP) auch hier klopfen Sie mit Ihren Fingerspitzen während Sie sagen: „Ich bin geliebt und beschützt und ich öffne mein Herz“. Nun klopfen Sie mit den Fingerspitzen beider Hände unter Ihrem Schlüsselbein (CB) und sagen: „Ich gebe jetzt an mein Unterbewusstsein den ganz klaren Auftrag, ab heute aus Vertrauen und Zuversicht zu handeln, zu mir und zum Leben“. Zum Abschluss klopfen Sie nun mit den Fingerspitzen seitlich bei den Rippen (UA) und sagen: „Ich bin geschützt und ich bin geliebt und alles was ich brauche ist in mir. Danke. Danke. Danke!“. Am Ende legen Sie Ihre Hände in den Schoß und atmen Sie tief ein und aus. Spüren Sie nun nach, wo auf der Skala von 0 bis 10 sich Ihre Ängste, Ihre Sorgen jetzt befinden… Wenn es Ihnen gelungen ist die Angst zu verringern, genießen Sie den Moment und wiederholen die Klopfübung gerne an einem anderen Tag oder nehmen Sie diese Übung als tägliche Routine. Ich wünsche Ihnen ein friedliches Herz und einen schönen 2. Adventssonntag.    

Unsere Worte haben eine große Wirkung. Sie können uns zum Lachen, manchmal auch zum Weinen bringen, sie können Frieden schließen, aber auch Krieg entfachen, sie können Nähe erzeugen, aber sie können auch verletzen. Die eigenen Worte mit Bedacht und vor allem liebevoll einzusetzen, erfreut und tröstet nicht nur die anderen, sondern schenkt auch gleichzeitig uns selbst ein zufriedenes Herz. Ich wünsche Ihnen einen schönen Samstag, vielleicht schenken Sie heute sich oder jemand anderen ein süßes Wort, einfach so! Lassen Sie es sich gut gehen.

Wenn Menschen gefragt werden, was Sie sich am meisten wünschen, kommt häufig die Antwort Glück und Gesundheit. Auch hier finden wir die Erfüllung zu allererst in uns. Ab dem Moment, an dem wir beschliessen nicht das Außen, die anderen für uns verantwortlich zu machen – im positiven wie im negativen Sinn, sondern wir selbst die Verantwortung für uns übernehmen, beginnen wir aus tiefen Herzen glücklich zu sein. Genau dieses innere Glück hilft uns dann auch den herausfordernden Zeiten mit Vertrauen und Zuversicht zu begegnen. Hier dürfen wir uns bewusst dazu entscheiden all das loszulassen, was wir nicht beeinflussen können. Haben Sie den Mut heute nicht Hilfreiches loszulassen, damit Glück in Ihrem Herzen Platz nehmen darf. Ich wünsche Ihnen einen befreienden Nikolotag. Lassen Sie es sich gut gehen.  

Frieden in uns zu spüren ist ein Geschenk, das wir uns nur selbst schenken können. Plagen uns negative Gedanken, Sorgen oder Ängste glauben wir nicht selten, dass wir diesen Gefühlen machtlos ausgeliefert sind. Sie lähmen uns und bringen uns nicht voran. Doch wir können wählen und uns trotz unserer negativen Erfahrungen und Verletzungen entscheiden ein freudvolles Leben zu führen. Denn die Angst, die Sorgen oder was es auch ist, das uns quält, ist nur eine Seite der Medaille, auf der anderen Seite finden wir Liebe, Vertrauen und Zuversicht. Ein erster Schritt ist es diese negativen Gefühle anzuerkennen und uns trotz dieser Angst und Sorgen auch, wenn wir noch nicht wissen wie, jeden Tag aufs Neue für Vertrauen und Zuversicht entscheiden. Ich wünsche Ihnen einen Donnerstag voll Vertrauen und Zuversicht. Lassen Sie es sich gut gehen.  

Gerade in der Zeit von Social Media mit Instagram, Facebook & Co wird uns vermittelt wie glücklich und zufrieden doch die meisten sind. Aber was von außen so wunderbar funkelt, kann innen ganz anders aussehen. Wir können uns also entscheiden für das Außen glücklich zu wirken oder für ein glückliches und zufriedenes Innen. Um einen kleinen Check up zu machen wie gut es Ihnen gelingt bei sich zu sein, lade ich Sie auf ein kleines Experiment ein: Setzen Sie sich einen Augenblick hin, die Füße gut am Boden, kommen Sie an… Dann schließen Sie, wenn Sie wollen, die Augen und beginnen ein- und auszuatmen, versuchen Sie immer etwas länger aus- als einzuatmen und zählen Sie bis hundert. Einatmen (eins), aus (zwei), ein (drei), aus (vier) usw. Schauen Sie wie weit Sie entspannt kommen, wenn der Körper unruhig wird (ziehen, Bewegungsdrang, aus dem Rhythmus kommen…) dann gibt Ihnen Ihr Körper damit ein Zeichen, dass es hier noch etwas gibt, das gelöst werden darf. Zählen Sie mit Leichtigkeit bis hundert, wunderbar, Sie sind in guter Balance. Allen anderen kann ich getrost sagen, diese Übung die sich so leicht anhört, ist ganz schön herausfordernd. Aber auch hier gilt, je öfter wir uns auf diese kurzen Auszeiten ganz mit und bei uns einlassen, desto leichter und stärkender werden sie und umso schöner wird es ganz bei uns zu sein. Ich wünsche Ihnen einen von innen glücklichen Mittwoch. Lassen Sie es sich gut gehen.  

Es kommt bei uns allen immer wieder vor, dass wir ein Wort, das wir unbedacht gesprochen haben oder das jemanden verletzt hat, gerne zurück nehmen würden. Doch nicht immer gelingt dies und einmal ausgesprochen, liegt es im Raum. Wir können natürlich immer um Verzeihung bitten, aber wir können auch üben achtsamer mit unseren Worten umzugehen. Zum Beispiel in dem wir, bevor es aus uns heraus sprudelt, unsere Worte durch diese drei Tore wandern lassen: Ist es wahr? notwendig? angemessen? Ich würde noch ein viertes Tor hinzufügen: Welchem Zweck dient es? Denn Fragen wie „Warum hast du …“ dienen oft nur einen vermeintlichen Fehler aufzuzeigen oder unser Gegenüber in eine Rechtfertigung zu bringen… Um im emotionalen Ausnahmefall gewappnet zu sein, macht es durchaus Sinn im Alltag ein wenig zu üben und sich eine kurze Pause (ein, zwei bewusste Atemzüge genügen meist) zu gönnen bevor man spricht und lieber nach spürt, ob diese Worte nun tatsächlich gebraucht sind. Ich wünsche Ihnen einen feinen Dienstag, mit Worten, die Sie und andere erfreuen. Lassen Sie es sich gut gehen.  

Im Hier und Jetzt zu sein ist eine der Qualitäten, die unser Leben freudvoller und heller macht. Leider hängen unsere Gedanken oftmals in einer Situation aus der Vergangenheit fest oder wir sind mit der ungewissen Zukunft beschäftigt. Unser Gedankenkarussell steht niemals still und wir verlieren so leicht den gegenwärtigen Moment. Eine kurze und einfache Übung den jetzigen Moment bewusst wahrzunehmen ist, sich darauf zu konzentrieren, was Sie gerade: sehen, hören, riechen, schmecken und spüren und dies in einen Satz zusammenfassen, den Sie auch laut sagen. So füllen Sie Ihr Bewusstsein ganz schnell mit einer Prise Gegenwart.  Ich wünsche Ihnen einen guten Start in Ihre Woche. Lassen Sie es sich gut gehen.  

Oft funktionieren wir wunderbar fürs Außen, aber vergessen dabei auf uns. Schenken Sie sich heute etwas, was Sie von Innen her wärmt, sich für Sie gut anfühlt und Ihr Herz strahlen lässt. Der erste Advent eignet sich wunderbar dazu. Wenn Sie heute die erste Adventskerze oder einfach für sich ein Licht anzünden, schenken Sie diesen Moment ganz bewusst sich! Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit in Ihr Inneres zu schauen und verbinden Sie sich mit Ihrem Herzen, mit Ihrem Licht. Spüren Sie nach, was Sie sich heute Gutes tun können. Sei es ein positiver Gedanke, den Sie sich schenken oder eine Tasse Tee, ein Buch zu lesen, einen Spaziergang zu machen, sich auszuruhen… Ihr Inneres wird es Ihnen sagen, vertrauen Sie darauf. Ich wünsche Ihnen von Herzen einen schönen ersten Advent und lassen Sie es sich gut gehen! Ihre Marguerite Harnoncourt